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Aufgrund der derzeitigen Lage bzgl. CORONA sind alle Veranstaltungen bis zum 31.08.2020 abgesagt!


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31.08.2020 - 24:00 Uhr


Prinzengarde


Noch

Archiv-2014

Unser Standartengruppe

Immer vorn auf...

Standartengruppe
... um Guido Kohns, Oliver Ruppert, Jan Durben (v.r.n.l.) ist bei allen Auftritten in Uniform an vorderster Front dabei!

Weitere uniformierte Gardisten haben sich in den letzten Monaten angeschlossen. All jene, die ebenfalls Interesse haben, im Schatten unseres altehrwürdigen Feldzeichens mitzumarschieren, melden sich bitte bei den Mitgliedern der Gruppe oder beim Vorstand...
Standartengruppe

 

Der Ringkragen



Der RingkragenDer Standartenträger der Prinzengarde 1896 Andernach trägt um den Hals traditionell den so genannten "Ringkragen". Er ist das äußerliche Erkennungsmerkmal für den Träger unseres Feldzeichens. Dieser "Ringkragen" gehört mit der Standarte wohl zu den ältesten Relikten der Garde. Es ist davon auszugehen, dass die Anschaffung um das Jahr 1954 erfolgte. Damals erhielt die Garde ihre 3., noch heute im Einsatz befindliche, Standarte.
Woher kommt der "Ringkragen" und welche Bedeutung hat er?
Im Mittelalter wurde er als "Halsberge", "Brustkoller" oder auch schon als "Ringkragen" (franz. "Garde-Collet", "Hausse-Col", "Gorgerin" auch "Colletin"; engl. "Gorget" auch "Gorgin") bezeichnet. Er war ein Teil der Rüstung und wurde, da er größer als der heutige Ringkragen war, zum Schutz des Halses getragen. Er verband den Helm mit dem so genannten Brustharnisch und war in der Regel aus bronziertem Stahl, der mit Wappen o.ä. verziert war. Später im 17., 18. und 19 Jahrhundert wurde ein verkleinerter "Halsberge" von Offizieren diverser Waffengattungen in den meisten europäischen Armeen als Dienstauszeichnung getragen.
In deutschen Armeen wurde der "Ringkragen" bis 1945 von Unteroffizieren und Mannschaften der Feldgendarmerie als Dienstabzeichen getragen. In der Mitte des Schildes war ein geprägtes Hoheitsabzeichen. Nach dem "Ringkragen" mit seiner Kette wurden die Felgendarmen mit dem nicht sehr schmeichelhaften Ausdruck "Kettenhunde" belegt.
Glücklicherweise wird der "Ringkragen" heute bei weitaus fröhlichen Anlässen wie unserer schönen Annenacher Faasenacht getragen.

Herzlicher Dank an das Militärgeschichtliche Forschungsamt in Potsdam für die zur Verfügungstellung des umfangreichen Informationsmaterials.

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